Verkehr am Klein Bollenser Kreuz soll nach Verkehrsunfall verbessert werden

Politik Von Redaktion | am So., 15.09.2019 - 20:10

WRESTEDT. Den schweren Verkehrsunfall vor einigen Wochen am Klein Bollenser Kreuz nahm nun die SPD/GRÜNEN-Gruppe zum Anlass für eine Ortsbesichtigung. Wrestedts Bürgermeister Peter Ramünke, selbst viele Jahre als ehemals zuständiger Polizeibeamter mit der Situation vertraut, wies dabei auf die immer wieder feststellbaren schweren Verkehrsunfälle in der Vergangenheit hin.

Immer wieder gäbe es aber leider auch Hinweise darauf, so Ramünke, dass die vorhandenen Stop-Schilder einfach nicht beachtet würden. Nach intensiver Diskussion über die Gesamtsituation entschied sich die SPD/GRÜNEN-Gruppe für einen Antrag, den die Gruppensprecherin Christine Altmann wie folgt erläuterte. "Wir werden zeitnah beantragen, von der Verkehrsbehörde überprüfen zu lassen, ob eine Geschwindigkeitsbeschränkung auf 70 km/h im Bereich der Kreuzung möglich ist. Außerdem soll die Verkehrsbehörde prüfen, ob die Möglichkeit besteht, in den Einmündungen der gemeindlichen Straßen Piktogramme aufzubringen, die auf die Vorfahrtsregelung noch einmal explizit hinweisen", so Altmann.

Und natürlich liege ihrer Gruppe auch viel daran, dass der bereits im Jahr 2018 von SPD und GRÜNEN beantragte Bau eines Rad-/Fußweges vom Klein Bollenser Kreuz zum Ortseingang Wrestedt jetzt endlich umgesetzt wird, so Altmann weiter. "Dort sind immer viele Menschen mit dem Rad oder zu Fuß auf der Fahrbahn unterwegs und deshalb muss hier ein Weg abseits der Fahrbahn geschaffen werden", gibt Ratsherr Michael Bombeck zu bedenken. Bürgermeister Ramünke brachte dann noch eine weitere Option ins Spiel und schlug vor, von der Unfallkommission prüfen zu lassen, ob die Anpflanzung einer Hecke zur Einschränkung der Sicht eine hilfreiche Maßnahme sein könnte. "Wir können aus der Erfahrung heraus nicht ausschließen, dass genau an dieser Stelle die eigentlich sehr gute Sicht der Grund dafür ist, dass die Stop-Schilder überfahren werden", so Ramünke.

Auch dieser Vorschlag wurde von der SPD/GRÜNEN-Gruppe aufgenommen und soll ebenfalls Gegenstand des kommenden Antrages sein. "Letztlich müssen wir schauen, was hilfreich erscheint und von den zuständigen Experten als sinnvoll erachtet wird", so Altmann abschließend.