Lüneburg (ots) - Landkreise Lüneburg/ Lüchow-Dannenberg/ Uelzen - diverse
Einsätze jedoch keine größeren Schäden

Sturmtief "Sabine" hielt in der Nacht zum 10.02.20 auch in den drei Landkreisen
Lüneburg, Lüchow-Dannenberg und Uelzen Polizei und Feuerwehr auf Trab. Insgesamt
wurden 37 Einsätze verbucht, wobei es sich größtenteils um Äste bzw. Bäume auf
den Straßen der drei Landkreise handelte. 16 Einsätze erforderten zusätzlich ein
Einschreiten der Polizei. Über einem Feld bei Reppenstedt im Landkreis Lüneburg
war eine Überlandstromleitung, glücklicherweise über einem Feld, gerissen und im
Bereich der Friedrich-Ebert-Brücke in Lüneburg war ein Ast auf die Oberleitung
der Bahn gestürzt. Weiterhin traf in der Theodor-Heuss-Straße ein
herabstürzender Ast einen Pkw und sorgte für einen Verkehrsunfall. Im Landkreis
Lüchow-Dannenberg kam es zu zwei Verkehrsunfällen, bei denen die Beteiligten mit
ihren Pkw jeweils gegen einen umgestürzten Baum stießen. Einer der Unfälle
ereignete sich gegen 22.10 Uhr, der zweite gegen 05.00 Uhr. Die Fahrer blieben
jeweils unverletzt. Auf der B 191 bei Quickborn sorgte bereits am 09.02.20,
gegen 18.20 Uhr, eine gerissene Überlandstromleitung die über der Fahrbahn hing,
für mehrere Verkehrsunfälle. Drei Fahrzeuge fuhren in die herabhängende
Stromleitung hinein und wurden beschädigt. Personen wurden nicht verletzt. Die
Polizei aus dem Landkreis Uelzen meldete bislang keine relevanten Einsätze in
Folge des Sturmes.

Lüneburg

Lüneburg - hoher Sachschaden nach Brand bei Elektronikhersteller

Ein Brandmeldealarm bei einem Elektronikhersteller löste am 09.02.20, gegen
23.55 Uhr, einen Einsatz der Polizei und ca. 120 Kräften der Feuerwehr in der
Zeppelinstraße aus. In einem Klimaschrank eines Gebäudes war ein Feuer
ausgebrochen, in Folge dessen dieser Klimaschrank vollständig zerstört wurde und
es im gesamten Gebäude zu einer starken Rauchentwicklung kam. Zwei weitere
Klimaschränke wurden ebenfalls durch den Brand beschädigt. Die Feuerwehr konnte
den Brand in der komplett verqualmten Halle zügig löschen, jedoch entstanden
durch die starke Rauchentwicklung und den Rußniederschlag auch erhebliche
Schäden an diversen Serveranlagen. Der entstandene Sachschaden wird derzeit auf
zwei bis drei Millionen Euro geschätzt. Verletzt wurde bei dem Brand niemand.
Die Ermittlungen hinsichtlich der Brandursache dauern an. Viel spricht derzeit
jedoch für einen technischen Defekt.

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