Modellvorhaben in Niedersachsen: Hansestadt Uelzen hält Bewerbung aufrecht

Politik Von Extern | am Mo., 05.04.2021 - 15:53

UELZEN. „Wir wussten, dass das Modellvorhaben überzeichnet war und mussten damit rechnen, im ersten Schritt nicht zum Zuge zu kommen“, sagt Uelzens Bürgermeister Jürgen Markwardt. Das Sozialministerium des Landes und die niedersächsischen kommunalen Spitzenverbände haben heute aus 65 Bewerbungen zunächst 14 Kommunen für ein Modellprojekt ausgewählt. Uelzen gehört nicht dazu.  In den benannten Städten und Gemeinden können ab dem 6. April nun Geschäfte, Gaststätten, Kultureinrichtungen und Fitnessstudios für jene Menschen öffnen, die aktuell vorher negativ auf Corona getestet worden sind. Alle ausgewählten Kommunen hatten am Stichtag 2. April einen Inzidenzwert des Landkreises unter 100. Uelzen lag an diesem Tag darüber.

In 14 Tagen wollen Land und Spitzenverbände erneut beraten, um die Auswahl zu ergänzen. Beabsichtigt ist weiterhin, gestuft insgesamt 25 Kommunen auszuwählen. „Wir haben die vergangenen Tage für umfangreiche Vorbereitungen zur Umsetzung von Öffnungsmöglichkeiten unter strenger Einhaltung der Sicherheitskriterien genutzt und werden unsere Bewerbung zunächst aufrechterhalten. Dafür werden wir uns in der kommenden Woche noch einmal mit dem Ministerium abstimmen und Möglichkeiten analysieren“, so Markwardt. „Aber in jeden Fall waren die Vorbereitungen sehr hilfreich, denn wir können sie für das Testkonzept in Uelzen und für künftige Entwicklungen im Hinblick auf mögliche landesweite Öffnungen nutzen.“

Derzeit werden in Uelzen und im Landkreis weitere Test-Stationen geschaffen. Unter anderem geht am Dienstag, 6. April, eine Drive-In-Station auf dem Albrecht-Thaer-Gelände in Betrieb. Zudem ist eine Corona-Antigen-Schnellteststation in der Innenstadt geplant. „Wir passen die Kapazitäten jeweils dem tatsächlichen Bedarf an“, so Volker Leddin, Fachbereichsleiter Ordnungswesen der Hansestadt Uelzen. Die Teststellen sind abrufbar unter www.hansestadt-uelzen.de.

 

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