Landkreis kündigt Information für über 80-Jährige zum Impfstart an

Politik Von Extern | am Mo., 25.01.2021 - 23:41

UELZEN.  Der Landkreis Uelzen wird die über 80-Jährigen zum bevorstehenden Impfstart im Impfzentrum (Stadthalle in der Hansestadt Uelzen) anschreiben, sobald verbindliche Infos zur Inbetriebnahme des Impfzentrums und zu entsprechenden Beförderungsmöglichkeiten vorliegen. Der Versand der Schreiben wird über die Rathäuser der Samt- und Einheitsgemeinden und unter Verwendung der dortigen Meldedaten erfolgen. So soll erreicht werden, dass zum einen alle Betroffenen erreicht werden und zum anderen aber keine Personen angeschrieben werden, die bereits verstorben sind, wie zuletzt bei den Anschreiben des Landes geschehen. „Danke den Kommunen im Landkreis, dass wir hier gut kooperieren“, so Landrat Dr. Heiko Blume.

Bereits seit Anfang Januar arbeite der Krisenstab daran, verlässliche Informationen zum Impfen zu sammeln und aufzubereiten. Leider sind viele Informationen des Landes schon nach kurzer Zeit nicht mehr gültig. Das Anschreiben soll auch Informationen des Landkreises für diejenigen über 80-Jährigen bereithalten, die das Impfzentrum nicht selbst erreichen können, falls sie z. B. nicht motorisiert sind, beziehungsweise, falls sie nicht von Familienangehörigen, Freunden oder Nachbarn dorthin befördert werden können. Insoweit arbeite der Landkreis an Lösungen.

„Unser Anspruch ist es aber zunächst, möglichst verbindliche Informationen zur Inbetriebnahme des Impfzentrums ebenso wie zu den entsprechenden Beförderungsmöglichkeiten zu liefern“, so Blume. Vorher mache der Versand eines Info-Schreibens an die über 80-Jährigen in den Landkreisen Uelzen und Lüchow-Dannenberg wenig Sinn.

In diesem Zusammenhang teilt der Landkreis mit, dass nach aktuellem Stand damit zu rechnen ist, dass die Impfungen im Impfzentrum Uelzen nicht mehr im Februar beginnen können. Grund sind die Verzögerungen bei der Lieferung von Impfstoff und die überdurchschnittliche Zahl von Menschen in Alten- und Pflegeheimen in den Landkreisen Uelzen und Lüchow-Dannenberg, welche als erste zu impfen sind. Blume hatte die Sozialministerin aufgefordert, diesem Umstand durch zusätzliche Impfstofflieferungen Rechnung zu tragen. Zumindest werden nun Landkreise wie der Landkreis Uelzen, in denen noch nicht in allen Alten- und Pflegeheimen die Erstimpfung erfolgte, vor anderen Landkreisen mit Impfstoff beliefert.

„Weiter gilt, dass der Landkreis händeringend auf Impfstoff wartet. Lieber heute als morgen würden wir die Impfungen in den Alten- und Pflegeheimen abschließen und im Impfzentrum durchstarten“, so Blume abschließend.

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