Festakt zum Stadtjubiläum wird verschoben

Gesellschaft Von Extern | am Di., 15.09.2020 - 20:09

UELZEN. „Lange haben wir an unserem Festakt zum 750. Stadtjubiläum festgehalten. Schweren Herzens haben wir uns jetzt entschieden, ihn zu verschieben“, sagt Uelzens Bürgermeister Jürgen Markwardt. Unter den momentanen Bedingungen der Corona-Pandemie könne die vorgesehene Feier am 13. Dezember nicht in einem anlassgerechten Format stattfinden. Der Festakt soll nun ein Jahr später nachgeholt werden.

Geplant war der große Festakt in der Uelzener Stadthalle am Tage des offiziellen Stadtgeburtstages. Rund 400 Gäste - darunter Vertreter der Landesregierung sowie aus Politik, Wirtschaft, von Verbänden und Partnerstädten - wollte die Hansestadt empfangen. Eintrittskarten sollten auch an die Bürger gehen. „Das können wir jetzt natürlich nicht umsetzen. Sämtlichen Partnergemeinden im Ausland wurde bereits vor Monaten vorsorglich abgesagt“, so das Stadtoberhaupt.  Lediglich 77 Personen dürften derzeit im großen Saal der Stadthalle sitzen. Dies biete keinen angemessenen Rahmen und auf viele Gäste müsse man verzichten. „Besonders wichtig ist mir auch, dass viele Uelzener Bürgerinnen und Bürger dabei sein können“, so Markwardt. Deshalb stehen auch Überlegungen an, die Veranstaltung im nächsten Jahr in das Theater an der Ilmenau mit rund 750 Sitzplätzen, das bis dahin nach der Sanierung wiedereröffnet werden soll, zu verlegen.

Die Hansestadt Uelzen wollte ihren 750. Geburtstag in diesem Jahr mit über 60 Veranstaltungen feiern. Fast sämtliche Vorhaben mussten abgesagt werden. Im nächsten Jahr sollen einige Feiern nachgeholt werden, sofern dies möglich wird.

Neujahrsempfang 2021 fällt voraussichtlich aus

„Sofern sich die Situation nicht maßgeblich ändert, werden wir den im Januar geplanten Neujahrsempfang absagen“, erklärt der Bürgermeister. Der Neujahrs-Stehempfang im Rathaus der Hansestadt Uelzen zeichnet sich durch eine lockere und ungezwungene Atmosphäre aus. Jedes Jahr wieder nehmen rund 500 Menschen teil. Unter den derzeitigen Auflagen könnten allerdings nur rund 45 Personen im Ratssaal Platz nehmen. „Es wird besonders in dieser Jahreszeit nicht gelingen, den Charakter der Veranstaltung in eine andere Form zu gießen“, so Markwardt.