Ehrhorn: "Mehr vom Falschen führt nicht zum Richtigen"

Politik Von Extern | am Mi., 07.04.2021 - 16:36

CELLE/UELZEN. Zu Ankündigungen aus Regierungskreisen, im April noch härtere Lockdownmaßnahmen beschließen zu wollen, äußert sich der AfD-Bundestagsabgeordnete Thomas Ehrhorn: „Man kann nicht immer mehr vom Falschen tun und denken, das führe dann zum Richtigen, wie es die Bundesregierung gerade versucht. Schon der sogenannte 'Lockdown light' im November sollte als 'Wellenbrecher' dienen, um dann Weihnachten mit der Familie feiern zu können. Tatsächlich wurde allerdings der Lockdown noch vor Weihnachten verschärft und bringt unser öffentliches Leben seither weitgehend zum Erliegen. Das alles verhinderte aber nicht, dass gleichwohl eine hohe Anzahl von Menschen im Zusammenhang mit Corona verstarb, vor allem in Alten-und Pflegeheimen.

Offenkundig hatte man schon damals den Schwerpunkt der Krankheitsbekämpfung völlig falsch gesetzt. Anstatt zielgerichtet Personengruppen zu schützen, deren Gefährdung hinlänglich bekannt ist, zündet der Staat, allen voran Kanzlerin Merkel, lieber wahllos gesellschaftliche Atombomben, vernichtet dabei unseren Wohlstand und sperrt die Bürger weg. Inzwischen pfeifen zudem die Spatzen von den Dächern, dass in den Krankenhäusern und auf den Intensivstationen seit jeher vielfach Coronapatienten mit Zuwanderungshintergrund liegen. Auch hierzu ist bekannt, dass der sogenannte Ethnotourismus in die Heimat auf den Balkan oder in die Türkei sowie Großfamilienfeste und auch Sammelunterkünfte starke Coronatreiber sind. Aber auch vor dieser Erkenntnis verschließt sich die Regierung beharrlich und versäumt es deshalb, passgenaue Schutzmaßnahmen für diesen Bevölkerungskreis zu ergreifen.

Zu beachten ist dabei nicht zuletzt, dass es nach dem Infektionsschutzgesetz eigentlich Hauptaufgabe der Regierung wäre, das Einschleppen einer gefährlichen Krankheit nach Deutschland zu verhindern. Solange das nicht endlich ernst genommen wird, können alle Freiheitsbeschränkungen in Deutschland nichts an einer zumindest grob fahrlässig herbeigeführten Corona-Dauerschleife ändern. Nach einem Jahr müsste unsere Regierung längst soweit sein, den Bürgern immer mehr ihrer grundgesetzlich verbrieften Freiheiten zurückzugeben, weil sie wissen muss, wo die Gefahrenquellen von Corona-Infektionen liegen und wie sie diesen gezielt begegnen kann. Das Gegenteil ist aber der Fall. Die Regierung berauscht sich geradezu daran, auszutesten, wie weit sie die Freiheiten der Bürger immer stärker beschneiden kann. So eine Einstellung mag im Sozialismus des links-grünen Milieus durchaus beliebt sein. Verfassungskonform ist sie nicht.“
 

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