DRK reduziert wegen Vermüllung die Altkleidercontainer

Kultur + Gesellschaft Von Extern | am Fr., 05.03.2021 - 13:43

Kleidercontainer des DRK werden für Müllentsorgung missbraucht. Der Kreisverband reagiert und stellt nur noch drei Container zur Verfügung.

UELZEN. „In den Kleidercontainern wird alles Mögliche entsorgt“, sagt Vadim Bott vom Hausmeisterteam des DRK-Kreisverbands Uelzen. „Teppichreste, Müll, Abfall, elektrische Geräte – selbst Säcke mit altem Brot werden in die Container gestopft.“ Aus diesem Grund hat der DRK-Kreisverband reagiert und zwölf von den ursprünglich 15 im Landkreis Uelzen aufgestellten Containern des DRK abgeräumt.

Nur noch an drei Stellen sind jetzt Kleidercontainer des DRK aufgestellt. Sie stehen an der DRK-Rettungswache an den Bartholomäiwiesen und am Verwaltungsgebäude an der Ripdorfer Straße 21 (Ecke Brückenstraße/Ilmenauufer) in Uelzen sowie am DRK-Haus in Bad Bevensen, Klein Bünstorfer Straße 2. Bislang haben die Mitarbeiter des Kreisverbands zweimal wöchentlich ihre „Containerrunde“ durch den Landkreis unternommen. Sie haben die Container geleert und alles Brauchbare, wie Kleidung, Schuhe, Bettwäsche, etc. zum Sozialen Kaufhaus (Dienstleistungszentrum IDA) an der Karlstraße 6 in Uelzen gebracht. Dort sortieren Freiwillige die Sachen ein weiteres Mal, bevor diese dann über die Kleiderkammer an Bedürftige weitergegeben werden.

„Wir freuen uns darüber, dass die Container so gut angenommen werden“, sagt Tim Meierhoff, Vorstandsvorsitzender des DRK-Kreisverbands Uelzen, „aber der Müll der zusätzlich entsorgt worden ist hat überhandgenommen.“ Das DRK habe diesen dann durch Fachfirmen entsorgen lassen müssen. „Es sind enorme Kosten entstanden“, sagt der Vorstandsvorsitzende. Daher hat der Kreisverband die Konsequenz gezogen und stellt nur noch drei Kleidercontainer zur Verfügung. Aufgrund der derzeitigen Situation können ebenfalls Kleidersäcke auch nicht mehr abgeholt oder beim Kreisverband abgegeben werden. Diese können jetzt nur noch direkt bei der Kleiderkammer abgegeben werden.

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