Anschwimmen im Freibad Wieren

Wassersport Von Extern | am Di., 02.06.2020 - 20:22

WIEREN. Bereits für Mitte Mai hatte die Aktion Sommerbad Wieren (ASW) das „Anschwimmen“ im Freibad vorgesehen. Dies wurde nun am Pfingstsonnabend nachgeholt. Gleich eine ganze Reihe von Jubiläen sollte dabei gefeiert werden. Das Bad gibt es seit 60 Jahren, den Betreiberverein ASW seit 20 Jahren, der es seit 15 Jahren auch ehrenamtlich betreibt. Moritz Rau ist seit 10 Jahren Badleiter und fünf Jahre betreuen die Eheleute Caspar die Gästeterrasse „KiWi“.  

Mit dem entsprechenden Abstandsgebot brachte es ASW-Vorsitzender Torsten Sawalski, bevor er ins Wasser sprang bei der Begrüßungsansprache und dem traditionellen Aufziehen der Fahne auf den Punkt: „Statt der erhofften Wiederholung der 'goldener Zwanziger' haben wir nun wegen der Corona-Pandemie einen 'Schilderwald' im Sommerbad.“ Die Regelungen wurden am Pfingstwochenende von allen Besuchern eingehalten. „Sammelumkleide geschlossen, dann eben die neue Holzumkleide ohne Dach genutzt, keine Warmduschen, dann eben zur Abhärtung vor und nach dem Schwimmen in eingeteilten Bahnen unter die Kaltduschen.“ Die Besucher brachten für diese Regelungen Verständnis auf.

Die Abstandsregeln einzuhalten schien in Wieren bei über 1000 Quadratmeter Wasserfläche, 20.000 Quadatmeter Liegewiese und deutlich gekennzeichneter neuer „Einbahnstraßenregelung“ ohnehin kein Problem zu sein. Zumindest die Kinder hatten auch ohne Aquatrampolin und mit Abstandsregeln auf der Rutsche und den Sprungbretten viel Spaß. Auch wenn die aktuelle Obergrenze von gleichzeitig möglichen 200 Gästen noch nicht erreicht wurde, so haben viele Freunde des Wierener Freibades ihre Unterstützung der ASW per Kauf von Dauerkarten signalisiert. Eine zufriedene Schatzmeisterin Silke Burmester: „Mit über 100 von Jörg Harms gesponserten Karten im Vorverkauf sind wir zufrieden.“ Auch wenn die Fortsetzung des seit fünf Jahren beliebten Reparaturcafes zusammen mit „Wieren 2030“ noch nicht klar ist, so kamen beim „Reparatur-Cafe-home“, unter anderem mit dem Nähen von Mund-Nasen-Masken, bereits über 1.000 Euro in die ASW-Vereinskasse, konstatierte Organisatorin Ruth Riggert zufrieden.