"AfD und Linke runterkämpfen" - Otte nach AKK-Rücktritt

Politik Von Redaktion | am Mo., 10.02.2020 - 16:53

BERLIN/CELLE/UELZEN. Nach der heutigen Ankündigung von Annegret Kramp-Karrenbauer, den CDU-Vorsitz abzugeben und nicht als Kanzlerin zu kandidieren, erklärt der heimische Bundestagsabgeordnete und Mitgliederbeauftragte Henning Otte: 

Ziel muss es sein, jetzt schnell Ruhe in die Partei zu bringen. Die Entscheidung von Annegret Kramp-Karrenbauer, nicht als Kanzlerkandidatin zur Verfügung zu stehen, verdient Respekt und ist konsequent. Sie wird nun als Parteivorsitzende bis zur Nominierung eines Kandidaten das Verfahren führen. Die CDU muss dann wieder Kanzlerkandidat und Parteivorsitz in eine Hand bringen. 

Die CDU braucht einen Kanzlerkandidaten, der nach der Ära Angela Merkel mit seiner Persönlichkeit Führung zeigt, eine Richtung vorgeben kann und die westdeutschen als auch die ostdeutschen Verbände und Bürger zusammenhält.

Insgesamt muss die CDU im Wettbewerb mit anderen Parteien wieder mehr Profil zeigen. Als CDU/CSU-Bundestagsfraktion werden wir unsere Arbeit für unser Land weiter führen. Es muss auch das Ziel sein, die AfD und die Linken als politische Ränder parlamentarisch runterzukämpfen. Dies gelingt am besten in Geschlossenheit mit einer klaren und starken Politik."