Fotos: Peter Widera

Vor drei Jahren gründete Holger Busse „Lila Hoffnung-CED und Darmkrebshilfe e. V.“ – mit Erfolg.
In den ersten 36 Monaten konnten Busse und sein Team bereits viel bewegen. Neben den wöchentlichen Sprechzeiten, in denen Busse vielen Betroffenen und Interessierten mit Rat und Tat zur Seite steht, wurden verschiedene Projekte umgesetzt. Nach der Auftaktveranstaltung im Mai 2017 folgten diverse Infotage bundesweit in den Innenstädten. Erste Herzenswünsche wurden erfüllt und verschiedene Kampagnen zur Enttabuisierung von Darmerkrankungen umgesetzt.

„Ich freue mich sehr über die positive Resonanz. Natürlich war es mein Wunsch, dass Lila Hoffnung gut startet. Meine Erwartungen wurden allerdings weit übertroffen“, erklärt Busse. „Es macht mir sehr große Freude, mich mit meiner Familie und Freunden dafür einzusetzen, dass Darmerkrankungen, wie Morbus Crohn, Colitis Ulcerosa oder Darmkrebs, zukünftig keine Tabuthemen mehr sind“, erklärt Busse.

„Besonders berührt haben mich in den vergangenen zwei Jahren die Herzenswunscherfüllungen. Außenstehende können es sich kaum vorstellen, welchen Leidensdruck betroffene CED-Patienten aushalten müssen. Da ist es ein tolles Gefühl mit einer Wunscherfüllung neuen Lebensmut und neue Kraft zu schenken, oder aber auch einen letzten Herzenswunsch zu erfüllen“, so Busse weiter.

Weitere tolle Highlights waren die Veranstaltungsreihe im Peiner Forum, die monatliche Kronkorkensammlung, die Fotokampagne „Mein Darm ist kein Tabu“ (die übrigens immer noch läuft) und die „700 Kilometer in sieben Tagen“- Tour mit dem abschließenden Arzt/Patientenforum in der Charité Benjamin Franklin in Berlin. Zwei Nominierungen in Folge von Busse für das Engagement des Jahres der Felix Burda Stiftung, sowie der zweite Platz bei der Wahl zum Peiner des Jahres waren eine tolle Anerkennung.

3650 Runden – 1.460 Kilometer um Betroffenen Patienten Mut zu machen
Ende August veranstaltete der Verein ein großes Familienfest rund um die Themen Gesundheit, Sport und Ehrenamt. Vorrangiges Ziel – Patienten Mut machen. Das war ein voller Erfolg. 150 Läufer erreichten an diesem Tag in einem Zeitfenster von sechs Stunden tolle 3650 Runden, die 1.460 Kilomer ausmachten. Begleitet von den Fernsehsendern SAT.1 und RTL Nord schaffte es Busse erneut eine Vielzahl von Menschen zu erreichen, um auf das wichtige Tabuthema chronisch entzündliche Darmerkrankungen und die Darmkrebsvorsorge aufmerksam zu machen. Vor Ort besuchten rund 500 Besucher Europas größtes Darmmodell und informierten sich an den verschiedenen Ständen.

Wie geht es weiter?
Die nächsten Projekte stünden bereits in den Startlöchern. Zum einen planen Busse und sein Team verschiedene Herzenswunscherfüllungen für das Projekt „Glücksmomente für Darmkrebshelden“, aber auch für Betroffene Patienten mit einer chronisch entzündlichen Darmerkrankung, zum anderen soll es im nächsten Jahr erneut eine Präventionstour geben. „Momentan überlege ich noch wie ich diese Tour konkret gestalte. Geplant war zu aller erst eine Tour in die Schweiz. Möglicherweise wird daraus auch ein Radmarathon über sieben Tage rund um Peine für Jedermann“, so der Vereinsgründer.

Langfristig ist geplant, eine feste Anlaufstelle einzurichten. Hier sollen neu diagnostizierte Patienten, aber natürlich auch alle anderen Patienten mit einer chronisch entzündlichen Darmerkrankung sowie Darmkrebs Hilfestellungen und Informationen erhalten. „Ich möchte mich sehr herzlich bei meiner Familie, Freunden, Mitgliedern, Partnern, Botschaftern und Spendern bedanken. Ohne Eure und Ihre Hilfe wäre es nicht möglich in diesem Umfang helfen zu können“, erklärt Busse.

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