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UELZEN. Die Verwaltung der Hansestadt Uelzen, vertreten durch Detlef Schmidt, überreichte dem Ortsrat Kirch- u. Westerweyhe die gewünschte und lang ersehnte Smiley-Tafel. Seit Jahren würden Bürgerinnen und Bürger sowie Eltern und Schüler der Grundschule Westerweyhe fordern, mehr für die Verkehrssicherheit in den beiden Ortschaften zu tun. Die Stadtverwaltung habe sich nicht aber nicht umstimmen lassen und eine Anschaffung immer wieder verweigert, so der Ortsbürgermeister Karl-Heinz Günther.

Günther habe nicht locker gelassen und teilte auf einer der vergangenen Sitzungen mit, dass die Kosten für die Anschaffung einer solchen Geschwindigkeitstafel aus dem Ortsratsbudgets bezahlt werden sollen. Die Kosten liegen bei rund 2.000 Euro pro Stück. Die Mitglieder des Ortsrates stimmten dem letztendlich zu und forderten aber, dass die Smiley- Tafel an den verschiedensten Stellen beider Ortsteile aufgestellt werden soll. Die Zustimmung erteilte dann auch die Verwaltung und stellte aber ebenfalls Forderungen. Die Unterhaltungskosten trägt der Ortsrat, die Umsetzungen der Tafel erfolgt durch die Ratsmitglieder und muss dokumentiert werden.

Die Geschwindigkeitstafel wurde programmiert und der erste Standort festgelegt. Im Anschluss baute Ortsbürgermeister Günther, unter Mithilfe der Grundschülerin Eva Krebs, diese auf einer der meist befahrensten Straßen Westerweyhes „Altes Dorf“ im Bereich der Grundschule auf. Die Anzeigen im Display seien zwar allen Verkehrsteilnehmern bekannt, sie zeigen aber nicht an mit welchem Tempo der Fahrer auf sie zufährt, und die je nach Höhe der Geschwindigkeit mit einem lächelnden Gesicht, dem grünen Smiley, oder nach unten zeigenden Mundwinkeln, rotes Smiley, reagiert. Die Bilanz zum Einsatz der Tafel fiel sehr positiv aus, weiß Günther zu berichten. In der ersten viertel Stunde nach der Aufstellung wurde beobachtet, dass Fahrer, die zu schnell unterwegs waren, mit Bremsen auf das traurige Gesicht reagiert hätten. „Eine gute Entscheidung solch eine Tafel anzuschaffen“, so der Ortsbürgermeister, „eine tolle und wirksame Möglichkeit der Erhöhung der Verkehrssicherheit, gerade in den Bereichen der Grundschule und der Kindergärten unserer Orteile“.

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